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Chlamydien
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Inhaltsverzeichnis
Das wichtigste in Kürze
  • Unter den verschiedenen Erregern von Chlamydien nennt sich der sexuell übertragbare Typ Chlamydia Trachomatis 
  • Infektiöse Schleimhäute, wie z.B. von der Vagina, Harnröhre oder dem Enddarm können als Eintrittspforten für die Bakterien dienen 
  • Eine Übertragung der Geschlechtskrankheit Chlamydien auf nicht-sexuellem Wege, wie auf der Toilette oder im Schwimmbad, ist unwahrscheinlich
Das wichtigste in Kürze
  • Unter den verschiedenen Erregern von Chlamydien nennt sich der sexuell übertragbare Typ Chlamydia Trachomatis 
  • Infektiöse Schleimhäute, wie z.B. von der Vagina, Harnröhre oder dem Enddarm können als Eintrittspforten für die Bakterien dienen 
  • Eine Übertragung der Geschlechtskrankheit Chlamydien auf nicht-sexuellem Wege, wie auf der Toilette oder im Schwimmbad, ist unwahrscheinlich

Ansteckung und Übertragung von Chlamydien

Chlamydien ist eine der häufigsten und relevantesten Geschlechtskrankheiten auf der Welt. Ihre Ansteckung und Weitergabe erfolgt aufgrund symptomfreier Verläufe oft unbemerkt. Daher ist es wichtig, ihre Übertragungswege zu kennen und zu wissen, wie man sich schützen kann.

Wie werden Chlamydien übertragen?

Wann eine Übertragung von Chlamydien stattfindet, hängt neben der Inkubationszeit von einer Reihe weiterer Faktoren ab: der Art und Menge des Erregers, dem Ort und der Dauer des Kontakts mit dem Erregern, dem Vorliegen von Entzündungen oder Verletzungen der Schleimhäute sowie der aktuellen Abwehrkräfte des Körpers.

Inkubationszeit und Ansteckungsgefahr

Was ist die Inkubationszeit?

Die Inkubationszeit bezeichnet die Zeit zwischen der Ansteckung mit einer Infektionskrankheit und den ersten Symptomen, also dem Ausbruch der Krankheit.

Bei einer Chlamydieninfektion beträgt die Inkubationszeit ungefähr ein bis drei Wochen. Bereits zu Beginn der Inkubationszeit ist eine Ansteckung möglich. Die genaue Dauer der Ansteckungsfähigkeit ist jedoch aufgrund asymptomatischer Verlaufsformen der Chlamydien schwierig zu bestimmen1.

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Erreger-Arten von Chlamydien

Es gibt nicht die einen Chlamydien, sondern drei grobe Kategorien an Erregern, die sich jeweils weiter aufsplitten lassen in Erregertypen: trachomatis, pneumoniae, psittaci. Die Unterscheidung ist wichtig, da jeder Erreger andere Übertragungswege, Symptome und Verläufe hat. Wenn wir von der Geschlechtskrankheit Chlamydien sprechen, ist eigentlich der Erreger Chlamydia trachomatis gemeint. Der Typ unterscheidet sich weiterhin in verschiedene Erregertypen:

  • A-C: befällt v.a. die Augen
  • L1-L3: befällt v.a. Harn- und Geschlechtsorgane
  • und D-K: kann Augen und Harn- und Geschlechtsorgane befallen

Von der größten Relevanz ist die Chlamydia trachomatis D-K, da sie weltweit eine der häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen ist. Die Serovare A-C sind nicht sexuell übertragbar und kommen überwiegend in tropischen Regionen vor und werden daher hier nur am Rande erwähnt.

Art
Übertragungsweg
Symptome
Chlamydia trachomatis
Ungeschützter Geschlechtsverkehr
Infektionen der Harn- und Geschlechtsorgane
Chlamydia pneumoniae
Tröpfchen-Infektion
Entzündete Atemwege
Chlamydia psittaci
Kontakt zu infizierten Vögeln
Verschiedene Krankheitsbilder

Übertragung über verschiedene Eintrittspforten

Die Bakterien von Chlamydien setzen sich in Schleimhautzellen fest und vermehren sich dort. Über den Kontakt mit solchen infektiösen Schleimhäuten kann dann die Infektion übertragen werden. Folgende Schleimhäute können als Eintrittspforten dienen:

  • Vagina
  • Harnröhre
  • Enddarm 
  • Rachen
  • Mundhöhle
  • Gebärmutterhals

Außerdem können sich die Erreger in der Vaginalflüssigkeit oder dem Sperma befinden sowie - in geringerer Konzentration - im Lusttropfen, im Urin und der Augenflüssigkeit.

Die häufigsten Übertragungswege von Chlamydien Trachomatis

Geschlechtsverkehr ist zwar der bei weitem häufigste Übertragungsweg von Chlamydien, aber nicht der einzige. Hier erfährst Du, über welche Wege die Geschlechtskrankheit Chlamydien übertragen wird.

ÜBERTRAGUNGSWEG BESCHREIBUNG

Durch ungeschützten
Geschlechtsverkehr

Der Hauptübertragungsweg von Chlamydien läuft über ungeschützten Sex (Vaginal- oder Analverkehr). Hier findet ein direkter Kontakt mit infektiösen Schleimhäuten oder Körperflüssigkeiten statt. Deutlich seltener kann eine Racheninfektion über Oralverkehr stattfinden.

Über Petting oder Sexspielzeug

Eine indirekte Übertragung über eine Schmierinfektion ist beim Petting oder der gemeinsamen Nutzung von Sexspielzeugen generell möglich.

Augen und Hände

Seltener können Chlamydien auch über infektiöse Augenflüssigkeit (über die Hände) übertragen werden. Hierbei tritt aber keine Infektion der Harn- und Geschlechtsorgane auf, sondern typischerweise eine Bindehautentzündung auf.

Geburt

Wenn eine schwangere Frau mit Chlamydien infiziert ist, kann sie bei der Geburt die Infektion an ihr neugeborenes Kind weitergeben.

Ist eine orale Übertragung von Chlamydien möglich?

Über Oralsex können Chlamydien zwar übertragen werden und den Rachen besiedeln. Allerdings lösen sie dort normalerweise keine Erkrankung aus und verschwinden nach einigen Wochen2. Man spricht dann von einer symptomlosen Chlamydieninfektion.

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So werden Chlamydien nicht übertragen

Bezüglich der Ansteckung mit Chlamydien geistern viele Irrtümer durch das Internet. Daher findest Du hier eine (unvollständige) Liste, wie und wo man sich nicht mit der Geschlechtskrankheit Chlamydien anstecken kann:

  • In der Badewanne
  • Im Schwimmbad
  • Auf der gemeinschaftlichen Toilette
  • Gleiche Bettwäsche
  • Gemeinschaftliche Handtücher
  • In der Sauna
  • Kleidung

Was allerdings möglich ist - und daher für Verwirrung sorgen kann - ist, dass andere Erregertypen von Chlamydien über das Wasser oder die Hände übertragen werden. Die Serovare A-C werden über infizierte Augenflüssigkeit übertragen und können so eine Bindehautentzündung auslösen - nicht aber die urogenitalen Symptome von Chlamydien.

Der beste Schutz: Das Kondom

Du möchtest das Risiko, Chlamydien zu bekommen, minimieren? Der effektivste Weg ist die Nutzung von Kondomen beim Geschlechtsverkehr. Nur so kann der direkte Kontakt mit infizierten Schleimhäuten verhindert werden. Ein Restrisiko bleibt dann nur noch über den Weg einer Schmierinfektion: über Hände, gemeinsames Sexspielzeug und Körperflüssigkeiten kann eine Ansteckung passieren. Auf der sicheren Seite seid Du und Dein/ Sexpartner/in, wenn Ihr euch beide testen lasst. Das geht einfach und unkompliziert mit Chlamydien Selbsttests.

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FAQ

Hier gibt es leider keine allgemeingültigen Richtwerte. Normalerweise sollten die Erreger nach einer siebentägigen Antibiotika-Gabe erfolgreich bekämpft und verschwunden sein (aber je nach Medikament kann die Behandlung unterschiedlich lange dauern). Auf der sicheren Seite ist man, wenn mit einem erneuten Test feststellt, dass sich keine Chlamydien mehr auf der Schleimhaut befinden. Wichtig ist, dass sich Sexpartner/innen immer mitbehandeln lassen, um ein Ansteckungs-Pingpong zu vermeiden.

Ja. Chlamydien sind auch dann ansteckend, wenn sie keine Symptome bei der infizierten Person verursachen. Da es viele unterschiedliche Verläufe einer Chlamydieninfektion gibt, sollte man immer von einer potenziellen Ansteckbarkeit ausgehen. Dabei ist eine Übertragung an andere Menschen bereits früh, kurz nach der Erstansteckung, möglich.

Auch wenn Chlamydien einmal erfolgreich behandelt und “geheilt” wurden, können sie durch eine erneute Ansteckung wiederkommen. Es gibt leider keine Immunität gegen Chlamydien nach einer Erkrankung.

Die Wahrscheinlichkeit ist deutlich verringert, aber es ist dennoch möglich. Über Körperflüssigkeiten an Händen oder Sexspielzeugen kann eine Schwierinfektion stattfinden, wenn Schleimhautkontakt besteht.

Vaginal- und Analverkehr sind die häufigsten Übertragungswege, eine orale Übertragung deutlich seltener aber möglich. Auch über Schmierinfektionen können Chlamydien weitergegeben werden. Sonstige nicht-sexuelle Kontakte im Alltag stellen dagegen kein Risiko für eine Infektion dar.

Es gibt einen über Vögel übertragenen Erregertyp der Chlamydien, die Chlamydia psittaci. Ein Risiko besteht z.B., wenn man infizierten Vogelkot inhaliert. Das Krankheitsbild unterscheidet sich aber von der Chlamydia Trachomatis, die sexuell übertragen wird und Beschwerden an Harn- und Geschlechtsorganen verursacht.

Jein. Chlamydien kommen nicht im Speichel vor. Bei einem Zungenkuss besteht die verschwindend geringe Möglichkeit einer Rachen-zu-Rachen-Übertragung. Eine Chlamydien-Infektion im Rachen heilt aber normalerweise symptomfrei von alleine aus.

Viel gefürchtet, aber völlig harmlos. Die Chlamydia Bakterien überleben nicht lange außerhalb des Körpers. Außerdem ist ein Schleimhautkontakt über den Toilettenrand sehr unwahrscheinlich. Eine Übertragung wäre rein theoretisch und unter Laborbedingungen zwar möglich, aber wurde in der Praxis bisher nicht beobachtet.

Für eine Infektion der Geschlechtsorgane muss direkter Schleimhautkontakt bestehen. Bei einer Penetration in der Badewanne oder dem Schwimmbad ist diese natürlich gegeben, bei allem anderen nicht. Was Dir aber im Schwimmbad passieren kann: eine bakterielle Bindehautentzündung durch Chlamydien, auch Schwimmbad-Konjunktivitis genannt.


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